Ein neuer Schmuddelstar ist geboren.

Es ist kurz vor Mitternacht. Wie an Sylvester dürfen die Jugendlichen länger aufbleiben. Und es gibt ein besonderes Feuerwerk. Er wird gekürt von einer Republik mittlerweile ohne Sinn in Verstand. Millionen von Euro an Telefongeld sind vertickert im Sekundentakt. Für drei Monate ein Begriff und für das eigene Leben für immer in das Gedächtnis tätoviert. Mehrzad M. darf sich Superstar nennen durch einen Schmuddelsender in den USA gekupfert und doch Qualität am Leben gehalten. Nur durch einen alternden dumpf denkenden Pop-Deppen mit dauerblondierten Haaren. Die Gewinnerstumme hat den nationalen Socialaward gewonnen und darf nun kamertauglich seine Frau heiraten. Alles für die Quote und den kleinen Traum des einfachen Volkes. Ohne das dauerhaft kopierte Gewinnerlied des Kopisten Herrn Bohlen nicht zu vergessen. Die Jugend hat einen Kurz-Star für wenige Monate. Die Verdummung geht in den nächsten Monaten wieder von vorne los. Kaum ist die Sendung geschlossen dürfen die seit Wochen vorproduzierten CD’s von M.M. auch wirklich verkauft werden. War aber vor Wochen schon klar. Für die Kurz-Fans und die Zuschauer von RTL eine wirkliche Überraschung. Schön, dass es die Quoten-Überraschungen und wirkliche Live-Sendungen gibt. Dieter Bohlen wird uns dann zwischenzeitlich mit unwichtigen Bildern aus Mallorca überraschen. Eigentlich sind alle froh über sendefreie Zeit von dem dümmlich gefärbten Schwachkopf ohne Hirn. Zugeben will es keiner. Der Großteil der Gesellschaft braucht einen Vorzeigeproll, den man versteht und wo jeder sich gut aufgehoben fühlt, eben gerade weil man sich versteht. Der neue Gossen-Super-Star mit der Stimme aus dem Kindergarten kurz vor dem Übertritt in die erste Klasse, wird in den nächsten Tagen stimmlich aufgemischt. Die Plattenfirma hofft auf ein paar Millionen Euro, bevor das Lied in das digitale Archiv gelegt wird. Der Quartals-Superstar darf noch diese Woche hoch leben und sich der Bekanntheit erfreuen.

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